Donnerstag, 25. Oktober 2012

Americans make better global lawyers. Europeans make better international lawyers.

Peter Bert refers in his excellent Dispute Resolution in Germany blog to a lecture of Mathias Reimann with the title “Why Americans make better global lawyers.” The lecture is scheduled for November 5, 2012. Peter does not further comment on the topic but invites his readers to do so and promises that he tries to follow-up in due course.

The concept is well-known: Invent a provocative title and people will start questioning and discussing it. Seems to work with me. I followed Peter’s invitation and listed below six reasons, why Europeans make better international lawyers. I am aware that such statement is too general to be taken seriously. However, I consider it a legitimate approach to discuss the increasing globalization of in-house legal departments and how legal departments shall approach this challenge (Reimann probably has complete different approach, given his specialization in the areas of comparative law, private international law and legal history).

Montag, 22. Oktober 2012

So Sue Me, Jackass

FrontcoverZwei Blondinen kommen in eine Bar und beantworten Rechtsfragen der Barbesucher. Kein Witz, sondern unterhaltsame Werbung in eigener Sache der beiden Schwestern Amy Epstein Feldman (Anwältin) und Robin Epstein (Comedy Writer). Die beiden haben 2009 gemeinsam ein Buch mit dem Titel “So sue me, Jackass” herausgegeben. Nachdem sie gemäss eigenen Angaben festgestellt haben, dass viele Leute zwar juristische Fragen haben, niemand jedoch ihr Buch liest, verfolgen sie nun einen neuen Ansatz. Bewaffnet mit einer Videokamera gehen sie dorthin, wo sich das wahre Leben abspielt und beantworten in einer New Yorker Bar Fragen der Gäste.

Die Kurz-Videos werden auf ihrem YouTube Channel veröffentlicht und geben Auskunft zu so wichtigen Fragen wie wer bei einem Dreier haftet, wenn der Mann eine Herzattacke hat, ob Giovanni (“hot attractive bartender”) verklagt werden kann, wenn er zu viel Alkohol ausschenkt oder wer dafür gerade stehen muss, wenn der Briefträger vor Schreck vor einem Hund hinfällt und sich verletzt.

Unterhaltsam gemacht und eine gute Werbe-Idee, zur Nachahmung empfohlen.

Entdeckt auf dem ausgezeichneten 3 Geeks and a Law Blog, wo Toby Brown, Lisa Salazar und Greg Lambert regelmässig zu den Themen Knowledge Management, Internet Marketing und Bibliothekswissenschaften bloggen

Samstag, 13. Oktober 2012

Anwaltskosten der Gegenseite: 38.75 Millionen

Die beiden Final Orders vom 12. Oktober 2012 des englischen High Court of Justice verpflichten Boris Berezovsky Anwaltskosten in Höhe von insgesamt GBP 38.75 Millionen an Roman Abramovich zu bezahlen. Dies nachdem er den Prozess, in welchem er Abramovich auf Schadenersatz in Höhe von GBP 3 Milliarden verklagt hat, verloren hat. Gemäss Guardian war dies der grösste je vor UK Gerichten ausgefochtene Prozess zwischen Privatpersonen.

The Lawyer berichtet, dass die seitens Abramovich aufgewendeten Kosten sogar noch höher waren: Skadden Arps Slate Meagher & Flom sollen GBP 40 Millionen, Freshfields Bruckhaus Deringer GBP 5 Millionen für die Vertretung von Abramovich verrechnet haben. Berezovsky wurde von Addleshaw Goddard vertreten. Insgesamt hat der Prozess nach Schätzungen der englischen Presse ca. GBP 100 Millionen Honorare für Anwälte generiert.

Für Berezovsky fast noch bitterer dürften jedoch die Feststellungen der Richterin sein, dass Berezovsky ein unscheinbarer und unzuverlässiger Zeuge und dazu auch noch ein Lügner ist:

"On my analysis of the entirety of the evidence, I found Mr Berezovsky an unimpressive, and inherently unreliable, witness, who regarded truth as a transitory, flexible concept, which could be moulded to suit his current purposes. […] At times the evidence which he gave was deliberately dishonest; sometimes he was clearly making his evidence up […]” (von theguardian.co.uk)

Fast GBP 100 Millionen für Anwälte ausgegeben, um dann solche Statements über sich in der Zeitung lesen zu müssen. Ob Berezovsky sich danach beklagt hat, dass Anwälte zu teuer und ihr Geld nicht wert sind, ist leider nicht bekannt.

Donnerstag, 13. September 2012

Die 2012 ACC Value Champions machen’s vor: Wie Unternehmen beim Einkauf von Anwaltsdienstleistungen massiv Kosten sparen können

ACC Value ChampionsWeniger für externe Anwälte ausgeben bei gleichzeitig besseren Resultaten in der Zusammenarbeit: Wie das geht zeigen die Beispiele der ACC Value Champions.

Die Auszeichnung von Unternehmensrechtsdiensten als Value Champions ist Teil der ACC Value Challenge. Die ACC Value Challenge befasst sich mit dem Thema, wie die Kosten anwaltlicher Dienstleistungen wieder dem Wert angenähert werden können, den solche Dienstleistungen aus Sicht des Kunden haben (vgl. zum Thema auch meinen früheren Post Anwälte sind zu teuer und ihr Geld nicht wert!).

Mittwoch, 5. September 2012

Wenn Engländer den Humor eines Deutschen Anwalts loben…

Zu dieser Ehre kam kürzlich Uwe Hornung, Partner bei Clifford Chance in Frankfurt. Anlässlich seines diesjährigen Sommerurlaubs verfasste er eine ironische Out-of-Office Antwort, die von der englischen Anwalts-Gossip Seite RollOnFriday als “Outstanding” gelobt wurde.

x10sctmp1“Aha, so you thought I was working?!” Falsch gedacht, der Angeschriebene befindet sich in Norwegen in den Ferien. Dies sei eine reine Verzweiflungstat. Norwegen sei bekannt dafür, dass es dort manchmal auch zwei niederschlagsfreie Tage am Stück gebe. Nach dem nicht gerade sonnenreichen Sommer scheint dies für Uwe Hornung bereits Argument genug um den Sommerurlaub in Norwegen zu verbringen.

CC’s Pressestelle wollte hierzu keinen Kommentar abgeben. Uwe Hornung liess sich jedoch nicht von einer Antwort abhalten und informierte RollOnFriday, dass das Essen seit seinem letzten Aufenthalt vor 20 Jahren gebessert habe, das Wetter meistens gut war und dass die Norweger den Dingen ein bisschen mehr sorge tragen sollten, die die Deutschen ihnen um ca. 1940 da gelassen haben (vgl. Bild links).

Respekt und Kompliment an Uwe Hornung für seine Out-of-Office Antwort, und auch für die sympathische und unverkrampfte Antwort an RollOnFriday. Beim Umgang mit der Fotokamera besteht allerdings noch Verbesserungspotenzial (auch modernste Digitalkameras können nicht durch einen Finger vor der Linse hindurch fotografieren…)

Donnerstag, 30. August 2012

Reactions of GOAL to my first post. Nevertheless: Questions remain.

This is an update and follow up to my first post on GOAL and KPOC, who are responsible for the Global LPO and Litigation Outsourcing conferences in London and New York.

After I disclosed in “Conference Scam: Beware of GOAL” how GOAL and KPOC have stolen most of the topics for their London and New York conference from ACC and other organizations, GOAL reacted and initiated several measures to remedy at least some of the issues:

Montag, 27. August 2012

Juristische Selbstverteidigung: Vorbild Amerika - Entwicklungsland Deutschland.

UntitledSelbstverteidigung in Bussgeldsachen” ist ein kostenloser E-Mail Kurs in 9 Lektionen der Kanzlei Hoenig. Die Legal Tribune Online fand dieses Angebot erwähnenswert und widmete ihm kürzlich einen Artikel unter dem Titel “Juristische Basic per E-Mail Kurs vom Anwalt.

Solche Angebote zur juristischen Selbsthilfe sind sehr zu begrüssen. Unverständlich ist höchstens, wieso es bei uns nicht mehr solcher Angebote gibt. Besser haben es hier juristische Selbstverteidiger in den USA. Pro Se Legal Representation und Pro Se Litigants sind dort weitverbreitet und anerkannt, es gibt sogar einen ausführlichen Wikipedia Artikel zum Thema.

Freitag, 17. August 2012

Conference Scam: Beware of GOAL (Global Outsourcing Association of Lawyers)

Today, Aug 30, 2012, I have published a follow-up post commenting on the actions GOAL took after I published this post. The post can be accessed here.

You can earn a lot of money with legal conferences. And wherever you can earn money, shady profiteers are not far. An organisation that one should better beware of is GOAL, the Global Outsourcing Association of Lawyers and organizer of the LPO onferences that take place in New York and London.

GOAL is lying on its website, is shamelessely copying from other reputational organizations, is not transparent and, in coordination with KPOC, seems to be everything else than a non-profit organization.

Dienstag, 14. August 2012

Geld verdienen ohne Stundenerfassung: Was sind Alternative Fee Arrangements (AFAs)?

BHmustdie”The Billable Hour Must Die” war im August 2007 auf der Titelseite des ABA Journals zu lesen. Auf Stundenbasis verrechnete Leistungen von Anwälten belohnen Ineffizienz und lassen Klienten misstrauisch werden, schrieb damals Scott Turow, ein US Schriftsteller und Anwalt.

Nun, gestorben ist die “Billable Hour” bis heute nicht. Alternative Verrechnungsmodelle sind jedoch auf dem Vormarsch und bedrängen die “Billable Hour.”

Freitag, 10. August 2012

Neue informative Studie zu EMEA Rechtsabteilungen von ACC Europe und Laurence Simons

x10sctmp6

ACC und Laurence Simons haben kürzlich die sehr interessanten und aktuellen Ergebnisse einer Umfrage bei EMEA Legal Departments veröffentlicht.

Ich habe unter dem Titel “Redefining the International Legal Department” einen Guest-Post für den ACC Blog In-House Access geschrieben, der die wesentlichen Ergebnisse der Studie zusammenfasst.

Eine Kopie des vollständigen Surveys kann hier heruntergeladen werden oder auch per E-Mail (blog@gian-reto.com) bestellt werden.

Dienstag, 7. August 2012

Der Boom von Alternative Law Firms: Sieht so die Anwaltsfirma der Zukunft aus?

LawyersRUs"Traditionelle Anwaltsfirmen verrechnen überrissene Stundensätze für Arbeit, die von angestellten und hierarchisch bedeutungslosen Anwälten verrichtet wird, während die Partner in exklusiven Clubs Golf spielen, in denen sich die Klienten eine Mitgliedschaft nicht leisten können."  So beginnt ein letztes Jahr im Economist erschienener Artikel, der sich dem Thema Alternative Law Firms widmet. Gemäss dem Artikel sind Klienten vielfach nicht mehr bereit, solch überrissene Ansätze zu bezahlen. Entsprechend gross sei das Interesse an alternativen Anwaltsfirmen, die Klienten die gleiche Qualität für viel weniger Geld versprechen.

Montag, 30. Juli 2012

Was haben die denn geraucht? Sehenswerte Werbevideos von Anwaltsfirmen

dutchlawyershakaRollonFriday, die Anwalts-News & Gossip Seite aus UK, hat sich kürzlich gefragt, was Anwalts Marketing Typen in Holland eigentlich für Zeugs rauchen. Grund hierfür war das Werbevideo von Wessel Tideman Sassen, in welchem deren Anwälte in einem Gerichtssaal einen Maori Kriegstanz aufführen. Das Werbevideo endet mit "Zoekt u een strijdlustige advocaat?"

Samstag, 28. Juli 2012

Das höflichste Abmahnschreiben seit es Markenrechtsverletzungen gibt

JackDanielsWensink_2288040bMarkenrechtliche Abmahnungen erfordern immer ein gewisses Mass an Fingerspitzengefühl. Wer zu scharf schiesst riskiert sehr schnell negative Publicity und den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs.

Jack Daniel's zeigt nun aber, dass es auch umgekehrt geht und dass man mit einer korrekt und höflich geschriebenen Abmahnung für positive Publicity sorgen kann.

Montag, 23. Juli 2012

Die Anwalts-Flatrate: Unlimitierte Beratung zum Fixpreis!

Flatrate

Das Thema Anwalts-Flatrate wurde in Blogs und den entsprechenden Kommentaren meines Wissens bisher meistens sehr kritisch beleuchtet und diskutiert (vgl. z.B. hier oder hier). Dass es sich dabei aber auch um ein seriöses Business Modell handeln kann, zeigen zwei Beispiele aus UK.

Vialex und Riverview Law bieten juristische Beratung an, die nicht auf Stundenbasis sondern ausschliesslich zu Fixpreisen verrechnet wird.

Die Strategie und das Angebot dieser beiden Anbieter fasst ein Zitat von der Vialex Webseite sehr schön zusammen:

"We aim to match at least the quality of service expected of a top-tier law firm, but we will be less expensive and we will always deliver fair value."

Montag, 9. Juli 2012

Legal Disruptors: Scheidungsweekend im Divorce Hotel

Divorcehotel_logoCheck-in am Freitagabend, verheiratet. Check-out am Sonntagabend, mit allen notwendigen Scheidungspapieren in der Hand. Dazwischen: Betreuung durch Mediatoren und unabhängige Anwälte, das alles zu einem Fixpreis.

Scheidungswillige Holländer können dieses Angebot bereits in Anspruch nehmen. Jim Halfens bietet den Service mit disruptivem Potential unter Divorce Hotel.com an. Gemäss einem Artikel in der New York Times haben bereits 17 Paare vom Angebot Gebrauch gemacht (vgl. dazu auch das NYT Video am Ende dieses Posts).

Dienstag, 12. Juni 2012

$1'800 Stundensatz: Rekord!

Theodore Olson, Partner bei Gibson Dunn in Washington, ist der teuerste Anwalt der USA (und damit wahrscheinlich auch der Welt). Wie kürzlich im Wall Street Journal Law Blog berichtet, verlangt Olson in einem Chapter 11 Verfahren einen Stundensatz von USD 1'800 (ca. EUR 1'400). Gemäss Valeo Partners ist dies der höchste je öffentlich bekannt gewordene Stundensatz eines US-Anwalts.

Die im Zusammenhang mit dem Chapter 11 öffentlich zugänglichen Verfahrensunterlagen listen die von Gibson Dunn verlangten Stundensätze auf. Dabei wird betont, dass dies die "normalen" Stundensätze seien, welche Gibson Dunn Anwälte verrechnen.

x10sctmp1

Olson ist sicherlich ein Top Anwalt und in den USA bestens bekannt. Offensichtlich kann er es sich leisten, einen solchen Stundensatz zu verrechnen. Völlig unerklärlich ist mir allerdings, was die Associates so speziell macht, dass sie hier ebenfalls mit astronomisch hohen Stundensätzen verrechnet werden: Fotouhi wird mit USD 445 (ca. EUR 350) pro Stunde verrechnet. Nicht gerade wenig für jemanden, der erst 2010 sein Studium abgeschlossen hat und wahrscheinlich erst gerade kürzlich als Anwalt zugelassen wurde. Der teuerste Associate ist Bash, er wird mit USD 640 (ca. EUR 500) pro Stunde verrechnet. Bash hat seinen JD 2006 erhalten, als Anwalt zugelassen wurde er in 2009 (Texas) bzw. 2010 (District of Columbia).

500 EUR in der Stunde für einen Anwalt mit gerade mal 3 Jahren Berufserfahrung bzw. 350 EUR für jemanden, der erst gerade als Anwalt zugelassen wurde? Aus meiner Sicht definitiv zu teuer. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Anwälte ihr Geld wert sind

Donnerstag, 7. Juni 2012

Unternehmen werden ihre Ausgaben für Anwälte um bis zu 50% kürzen!

Oder wie John Hyde kürzlich in der Law Society Gazette titelte: "Prepare for 50% fee cuts." Der Artikel bezieht sich auf einen kürzlich gehaltenen Vortrag von Susskind. Darin soll Susskind prophezeit haben, dass sowohl grosse als auch kleine Firmen ihre Ausgaben für externe Rechtsberatung in den nächsten Jahren um 50% kürzen werden.

Susskind hat per Twitter richtig gestellt, dass er nicht "um 50%" sondern "um bis zu 50%" gesagt hat und dass diese Kostensenkungen nicht nur bei externen Anwälten eingefordert sondern auch den internen Rechtsdienst betreffen werden.

Montag, 4. Juni 2012

Verschwinden Einzel- und kleine Kanzleien schon bald ganz vom Markt?

Costa ConcordiaPrognosen für den liberalisierten UK-Rechtsmarkt sagen voraus, dass es dort in ein paar Jahren keine selbständigen Einzelanwälte und kleine Kanzleien mehr geben wird. Diese Prognose basiert auf der Tatsache, dass der UK Rechtsmarkt für Privatpersonen völlig im Umbruch ist und zurzeit hart umkämpft wird. Anbieter sind hier einerseits diverse rasant wachsende Anwalts-"Ketten" (Quality Solicitors, face2facesolicitors, Lawyers2you oder High Street Lawyer), andererseits aber auch Anbieter aus anderen Branchen, welche Ihr Angebot an Rechtsberatungs-Dienstleistungen zurzeit massiv ausbauen (so plant z.B. The Co-Operative Group im Bereich Legal Services über 3'000 neue Jobs zu schaffen).

Einzelanwälte und Kleinzkanzleien werden in diesem Wettbewerb langfristig nicht als unabhängige Dienstleister überleben können. Sie haben die Wahl sich entweder einer der Ketten als Franchise-Nehmer anzuschliessen oder früher oder später keine Klienten mehr zu haben.

Freitag, 1. Juni 2012

Anwälte sind zu teuer und ihr Geld nicht wert!

Dass diese Meinung existiert und weit verbreitet ist verwundert mich nicht. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass die Anwaltschaft es selber zu verantworten hat, dass dieser Vorwurf weit verbreitet ist.
Anderer Meinung ist Rechtsanwältin Simone Weber. Sie hat sich dieses Themas in ihrem empfehlenswerten Blog "Rechtsanwalt München" kürzlich angenommen und darin die Rechtsanwaltschaft verteidigt. Simone Weber argumentiert, dass Anwälte sich und ihre Familien von ihrer Arbeit ernähren müssen und führt sehr überzeugend und sorgfältig aus, wieso der Verdienst von Anwälten in der Regel nicht gerade üppig ausfällt.

Ich stimme Simone Weber in diesem Punkt zu, ich bin auch nicht der Ansicht, dass Rechtsanwälte generell zu viel verdienen (vgl. dazu auch meinen Post "Was verdienen eigentlich Anwälte in der Schweiz?"). Dennoch bin ich überzeugt, dass es in der Praxis sehr oft vorkommt, dass die Leistung des Anwalts überteuert und nicht ihr Geld wert ist.

Dienstag, 29. Mai 2012

Ist das traditionelle Modell der Anwaltssozietät vom Aussterben bedroht?

THE PYRAMID OF BIG LAWJa, sagen Clifford Winston und Robert Crandall. Die beiden Ökonomen und Co-Autoren des Buchs "First Thing We Do, Let's Deregulate All The Lawyers."  haben im Wall Street Journal kürzlich einen Kommentar mit dem Titel "The Law Firm Business Model Is Dying" veröffentlicht.

Anlass zum Kommentar gab der Konkurs von Dewey & LeBoeuf LLP, mit früher über 1'000 Anwälten eine der ehemals grossen und wichtigen Player im internationalen Anwaltsmarkt.

(Bild von williambanzai7's blog, klicken für Vollansicht)